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Die Ohrweger Mühle

Ja, auch Ohrwege hatte mal eine Mühle. Der einstöckige Gallerieholländer entstand im 19. Jahrhundert in der Nähe der Straße Langer Damm von Bad Zwischenahn nach Dänikhorst beim "Timp". Im Jahre 1886 ist in dem Verzeichnis der Müllereiberufsgenossenschaft für die von Müller Bruns erbaute Ohrweger Mühle ein Müller mit Namen G. Oltmanns erwähnt. Eine Zeitungsmeldung aus "Der Ammerländer" vom 30.01.1909 lässt erkennen, dass die Mühle zu Beginn des Jahres 1909 in dem Besitz von Hermann Rabben aus Meyerhausen war:

"Hermann Rabben aus Meyerhausen hat seinen "Ohrweger Krug", jetzt von dem Gastwirt Clausen bewohnt, nebst der dazu gehörenden Mühlenbesitzung für 25.000 Mark an den Malermeister Martin Krüger in Zwischenahn verkauft. Krügers Haus übernimmt Rabben wieder für den Preis von 14.000 Mark. Antritt zum 1.Mai 1909."

Im Jahre 1910 kam die Mühle dann durch Kauf an Gerhard Kruse. 1913 erlitt sie durch einen Sturm schwere Schäden, so dass der Mahlbetrieb mit der bereits vorhandenen Dampfmühle fortgesetzt wurde. Später wurde sie sogar mit einem Elektromotor betrieben. Im Jahr 1929 brach in der Mühle und der dazugehörigen Sägerei ein großer Brand aus. Erst im Jahre 1960 wurde sie jedoch endgültig still gelegt.

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